Israel Samir: Reise zu meinem Vater Isaak Baschewis Singer —————– DAS BUCH WARTET NOCH AUF EINEN VERLEGER!

ÜberDasBuch

Als Isaak Baschewis Singer 1935 in die USA auswanderte, ließ er seine Frau und seinen fünfjährigen Sohn Israel in Warschau mit dem Versprechen zurück, er werde sie zu sich holen, sobald er dort Fuß gefasst hätte. Doch das tat er nicht. 1955, zwanzig Jahre nach ihrer Trennung, kam sein Sohn Israel Samir nach New York, um seinen Vater kennenzulernen. Allmählich wuchs ihr Vertrauen zueinander und der Vater vertraute seinem Sohn, der selbst auch schrieb, die Übersetzung vieler seiner Werke ins Hebräische an.

       Von Singers Stärken und Schwächen, seinen Arbeitsmethoden, seiner Leidenschaft für das Jiddische, seiner Freude am Wort, an Frauen und am Leben allgemein , von alldem  erzählt Samir freimütig aus einer bis dahin neuen Perspektive. Das Buch ist eine ehrliche Erkundung der oft belasteten und komplexen Beziehung zwischen Vater und Sohn und ein persönliches und rührendes Porträt eines der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Worte Badshah Khans: Zitatensammlung

Hrsg. Dr. Yahya Wardak

Der Herausgeber hat in Pashto aufgeschriebene Aussprüche Badshah Khans aus verschiedenen authentischen Quellen zusammengestellt.
Badshah Khan wollte die Mängel seiner traditionellen Gesellschaft beseitigen: Er kämpfte sein Leben lang für die Beseitigung von Gewalt, Vorurteilen und schädlichen Gewohnheiten. Er glaubte an die Gleichwertigkeit der Menschen und deshalb versuchte er, die unterschiedlichen Gruppen und Gemeinschaften zu einen.
Die angefügte Chronologie informiert über das Leben Badshah Khans.
Diese Sammlung soll Badshah Khans richtungsweisende Äußerungen verbreiten und auch heutigen Leserinnen und Lesern ermöglichen, sie sich zu eigen und womöglich zunutze zu machen.

Joan Morera Perich: Die Höllen abrüsten

Die Gewaltfreiheit Jesu heute ausüben

Der Verfasser: Joan Morera Perich ist Jesuit, er promovierte zum Lizenziaten an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom in Biblischer Theologie. Er ist der Autor von ¿Diàleg de sords? Pedagogia per conciliar conflictes (Claret 2009) (Dialog der Tauben? Pädagogik für die Versöhnung von Konflikten) und er ist daran interessiert, Opfern von Konflikten beizustehen, indem er die aktive Gewaltfreiheit des Reiches Gottes dazu heranzieht.

Über das Buch: Angesichts der Höllen, die Gewalt, Unterdrückung und Verfolgung schaffen, haben die Opfer der Ungerechtigkeit anscheinend keine Alternative außer Kampf (Aktion-Reaktion) und Flucht (stillschweigende Unterwerfung). In der Broschüre wird der „dritte Weg“ Jesu untersucht, der diese beiden Möglichkeiten bei Weitem übertrifft. Dieser „dritte Weg“ ist der Weg der aktiven Gewaltfreiheit, ein Weg, der Klarheit, Kreativität, Glaube und Beharrlichkeit erfordert. Er kommt aus einer langen biblischen Tradition und hat in unserer Gegenwartsgesellschaft besondere Bedeutung erlangt.

Jetzt auch auf der Website von Christianisme i Iusticia verfügbar:

Dort findet sich am Ende der katalanischen, spanischen bzw. englischen Ausgabe: “[In addition to the translation into Catalan and Spanish [and English] that you can find on this website, the text has been translated into German, which you can find at this link].”

Wenn man den Link anklickt, bekommt man die pdf auf Deutsch (in meiner Übersetzung): DIE HÖLLEN ABRÜSTEN

Statt einer Autobiografie: Leben10Anfänge

Bestandsaufnahme 2011. Aus Erinnerung und anderen Quellen.

Verfasst von Ingrid von Heiseler.
Bestellen: ingridvonheiseler(at)t-online.de

Über das Buch:
Leben10Anfänge – 10 Fotos folgt einer zeitlichen Ordnung. Die Ereignisse gliedern sich nach Orten, an denen sie stattfinden. Sie werden chronologisch erzählt. Vorangestellt sind Erzählstränge zu den Themen: „Alltag und Katastrophen:
Mutter und Vater“, „Das andere Geschlecht – eine Auswahl aus den frühen Jahren“, „Reisen“, „Gar nicht erst aufschreiben oder …“,
„’Gruppen‘ und Kurse“, „Handwerk“,
„Artenvielfalt“ und „Eine Lücke“.

Kommentar: Klassische Historiker haben vorzugsweise lange Perioden kategorisiert und waren damit beschäftigt, das ‚Wesen’ oder den ‚Geist’ der großen Einheiten, die wir Epochen nennen, herauszuarbeiten. Das poststrukturalistische Denken dagegen richtete die Aufmerksamkeit eher auf Brüche und Diskontinuitäten und unterlag deshalb nicht mehr der Idee der Kontinuität und dem Zwang des Fortschrittes. Leben10 Anfänge wendet dieses Strukturprinzip der Diskontinuität auf eine Autobiografie an (Till Nikolaus).

Leben10Anfänge (2017_03_07 07_35_00 UTC)

Leben10Anfänge

Bestandsaufnahme 2011. Aus Erinnerung und anderen Quellen

von Ingrid von Heiseler


Auf dem Weg zu einer buddhistischen Psychologie des Friedenstiftens

ERSTER TEIL VON JOHN MCCONNELL: Achtsame Mediation

„Das Buch handelt davon, wie man buddhistische Prinzipien zum Lösen alltäglicher Konflikte gebrauchen kann. Außerdem ist es ein gutes Beispiel dafür, wie man den Buddhismus auf die gegenwärtige soziale Wirklichkeit anwenden und mit seiner Hilfe eine bessere Zukunft schaffen kann. Wenn wir die hier dargestellten Erkenntnisse auf soziale und politische Gebiete anwenden, können wir dort tiefere Zusammenhänge erkennen und dauerhafte Lösungen finden.“ (Aus der buddhistischen Einführung)

John McConnell stellt im hier deutsch vorliegenden ersten Teil seines Buches MINDFUL MEDIATION von 1995 die buddhistische Psychologie dar und bezieht sie auf den Umgang mit sich selbst, mit anderen, mit Konflikten und auf Friedensstiftung.
Ein zentraler Begriff im Buddhismus ist SATI – Achtsamkeit. Sie hält den Geist vom Umherschweifen ab und erlaubt Geisteszuständen nicht, unbeachtet vorüberzuziehen. Sie bewahrt den Geist davor, aufgeregt und ruhelos zu werden. Man kann sie mit einem Torhüter vergleichen: Sie wacht über die verschiedenen Sinnen-Tore, durch die die Sinneseindrücke eintreten, und überprüft alles, was durch diese Tore eingeht.

Jetzt als eBuch und als Taschenbuch erhältlich

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John Dear, Gewaltfrei leben

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Herausgegeben in Kooperation mit dem Ökumenischen Institut für Friedenstheologie

Titel der US-amerikanischen Originalausgabe:
The Nonviolent Life, by John Dear
Published by Pace e Bene Press, 2013

Umschlaggraphik nach der US-Originalausgabe:
Cover artwork by Carmelita Laura Valdes Damron

Hier zu beziehen.

Gebet am Ende des Buches:

Gott des Friedens, wir danken dir dafür, dass du uns zu einem Leben der Gewaltfreiheit einlädst, dazu, Friedensstifter und deine geliebten Söhne/Töchter zu werden.
Schenke mir die Gnade, gewaltfrei mit mir selbst umzugehen, mit mir selbst Frieden zu schließen, den Geist des Friedens in meinem Innern willkommen zu heißen und als Person deine friedvolle Gegenwart auszustrahlen.
Schenke mir die Gnade, gewaltfrei mit anderen, allen Geschöpfen und der gesamten Schöpfung umzugehen, sodass ich alle als meine Geschwister liebe und zum Schutz der Menschheit, deiner Geschöpfe und der gesamten Schöpfung beitrage, damit dein Friedensreich zur lebendigen Realität wird.
Und schenke mir die Gnade, deinen
globalen Basisbewegungen der Gewaltfreiheit zu dienen, sodass ich meinen Teil dazu
beitragen kann, Krieg, Armut, Rassismus, Sexismus, Atomwaffen, strukturelle Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung zu beenden, dass immer mehr Menschen die Weisheit der Gewaltfreiheit in sich aufnehmen werden und fleißig für Abrüstung und Gerechtigkeit arbeiten, sodass eines Tages überall auf Erden dein Frieden verwirklicht werden mag.
Ich danke dir, Gott des Friedens, für alle Segnungen des Friedens, der Hoffnung, des Lebens und der Liebe, die du mir gibst. Mache du mich zu einem Werkzeug deines Friedens und ich biete dir zu deinem größeren Ruhm die Gabe eines gut geführten
gewaltfreien Lebens an.
Amen.

Vorstellung des Buches bei Lebenshaus-Alb

Dort auch der neue Artikel von John Dear: Fortgesetzter Appell für die Abschaffung der Atomwaffen in Los Alamos

Gul Pacha Ulfat: Ausgewählte Prosa

Weisheit und Feingefühl eines afghanischen Philosophen
Der paschtunischen Sprache gewidmet

Ins Deutsche übertragen von Ingrid von Heiseler
Metagrapho Wolfsburg und Afghanic Bonn 2019

Auf blog.bildungshaus-wolfsburg wird das Buch vorgestellt.

MEIN LIEBES BÄUMCHEN
Ich weiß nicht, wo du warst oder woher du gekommen bist.
Ich weiß nur, du standest mit all den anderen Bäumchen eng gedrängt an einem Ort, wo du nicht genug guten Boden hattest, um zu wachsen. Deshalb verließest du den Ort und kamst hierher.
Ich bin sehr glücklich, dass du gekommen bist, und ich habe für dich einen Platz in meinem Hof gefunden.
Ich möchte, dass deine Beziehung zu diesem Haus und seine Verständigung mit ihm sehr stark sein werden, dass sich deine Wurzeln in alle Richtungen ausbreiten, dass deine Äste in die Luft ragen und dass du zu einem hohen Baum heranwächst. Du lebst mit meinen Kindern in diesem Haus! Dieser Ort sollte dich nicht einengen. Es ist dein Haus. Du bist wie eines der Kinder, die hierher gehören.
Ich hoffe, viele Menschen werden in deinem Schatten sitzen können.
Mögen doch alle Menschen deine Blüten und deine süßen Früchte sehen und mögen sie die schönen Lieder der Vögel aus deinen Ästen und Zweigen hören.
Mein Bäumchen! Wie schön wird es sein, wenn ich dich grünen und blühen sehe!
Deine schönen Blüten, dein Schatten und deine Früchte werden ein großer Segen für mich sein.
Wenn ich eine Gedenkstätte zurücklasse, werden diese gute Tat und all ihre positiven Folgen ein großer persönlicher Schatz sein.
Ich will Rosensträucher und Ziersträucher um dich herum pflanzen. Ich möchte, dass du weißt, dass ich mich nicht nur um der Früchte willen mühe, sondern dass ich auch deine Blüten und deine grünen Blätter liebe.
Schließlich habe ich nicht nur einen Magen und kann nicht ohne Nahrung leben, sondern ich habe auch Augen und eine Nase im Gesicht.
Wie wunderbar wird es sein, am Morgen die lieblichen Stimmen der Singvögel in deinen Zweigen zu hören, wenn ich von ihren lieblichen Liedern erwache.
Mein Bäumchen! Wenn du in die Luft wächst, dann sende doch deinen Duft in die Luft und biete dich den Vögeln der Luft an.
Die Brise, die zu dir kommt, soll bei ihrem Scheiden etwas mit sich nehmen.
Auch die Honigbiene soll dich nicht mit leerer Honigblase verlassen.
Ich wollte, meine Freunde könnten deinen Schatten genießen und ich könnte ihr Lachen hören.
Es wird sich gelohnt haben, wenn du, nachdem ich einige Jahre lang Wasser von einem weit entfernten Ort für dich herangeschleppt habe, den Menschen ein Lachen in den Mund zauberst und ihnen glückliche Augenblicke bereitest. (S.106f.)

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Israel Zamir, Die Reise zu meinem Vater Isaac Bashevis Singer

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Als der Vater 1935 Polen verließ, war sein Sohn Israel 5 Jahre alt. Zwanzig Jahre später besucht Israel seinen Vater in New York. Am roten Faden dieser Wieder- und eigentlich Neu- Begegnung erzählt Israel von dem, was er in der Zwischenzeit erlebt hat, und von der Entwicklung der Beziehung zwischen seinem Vater und ihm. Er ist nun selbst Schriftsteller und Kibbuz-Mitglied in Israel. Sein Vater betraut ihn mit der Aufgabe, die jiddischen Fassungen seiner Bücher ins Hebräische zu übersetzen.
Das Buch ist informativ, gut aufgebaut und gleichzeitig unterhaltsam. Der Verfasser scheint nichts zu beschönigen, gleicht die Härten der Tatsachen für die Leserschaft jedoch weitgehend mit seiner humorvollen Erzählweise und dadurch aus, dass er von
eingen sehr komischen Ereignissen berichtet.
Wenn das Buch nicht auf überprüfbaren Fakten beruhte, könnte es auch als Roman gelesen werden.

Geschichte der Veröffentlichung der deutschen Übersetzung
Nacheinander fragte ich bei den drei großen Verlagen an, die in den 1990er Jahren Werke von IBS veröffentlicht hatten, und alle winkten ab: An IBS und also auch an dem, was ihn betreffe, sei heutzutage niemand mehr interessiert. Daraufhin bat ich vor einiger Zeit den amerikanischen Verlag um die Rechte zur Veröffentlichung der Übersetzung, habe aber bis heute keine Antwort bekommen.
Aus diesem Grund melde ich die Internetveröffentlichung nicht bei der DNB an und stelle die Übersetzung also nur intern und inoffiziell Interessenten zur Verfügung.

Wer ein unterhaltsames und anrührendes Buch lesen möchte, der schlage die pdf auf:
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