Category Archives: E-Book

Spiritualität und Frieden

Graeme MacQueen
Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
MacQueen2500

In dem eBuch stellt der Autor Fünf Friedens-Spiritua-litäten Asiens vor, dazu behandelt er Acht Aspekte von Friedensspiritualität. In der Einführung heißt es: „In diesem Buch verteidigen wir weder die Religion an sich noch greifen wir sie an. Zwar achten wir auf Fehler und Gefahren von Religion, aber wir geben sie nicht auf, weil wir viel Inspirierendes und Heilsames darin sehen […] Man muss umdenken, einen neuen Rahmen finden und neue Kategorien erfinden. Das haben wir getan […] Wir hoffen, dass auch Menschen, die sich nicht mit einer der traditionellen religiösen Traditionen identifizieren können, die aber meinen, dass ‚Spiritualität‘ sich auf etwas Gutes und Notwendiges beziehe, dieses Buch lesen und sich positiv am Dialog über Frieden, Religion und Spiritualität beteiligen werden.“

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Die Wacht am Jordan. Artikel Teil II. 2014

Uri Avnery
Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

UriCover21.12.14
Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft.
In den hier versammelten wöchentlichen Artikeln stellt er geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Regierungsentscheidungen von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die
politische Stimmung im Land.
Tiefe der Analyse,
Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor erheben die Artikel über die
Tagesaktualität ihrer Themen in
Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Auch hier wieder zeigt sich der Autor als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst – „Optimist“.
Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für Menschen in aller Welt.

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Amerikanische Nationalmythen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Ira Chernus
Zusammengestellt und übersetzt von Ingrid von Heiseler

IraChernusAmerikanische Nationalmythen in Vergangenheit, Gegenwart und ZukunftMythen

Die Denkweise der Amerikaner ist uns nah und gleichzeitig fern. Sie basiert auf ihren Mythen. Der Religionswissen-schaftler Ira Chernus, USA, stellt die Mythen dar, die hinter dem politischen Denken und Handeln der USA stehen und diese bestimmen. Er entlarvt sie als wenig förderlich, stellt Kriterien für neue förderliche Mythen auf und findet diese bei Martin Luther King und Walt Whitman erfüllt.
Aus dem Vorwort des Autors: „Warum beschäftigen wir uns mit Mythen? […] Jede politische Strategie beginnt mit einem Mythos und gründet sich darauf […] Mythische Erzählungen bringen bestimmte Vorstellungen von der Welt und davon hervor, was in der Welt getan werden sollte, und sie verstärken beides. Diese Vorstellungen werden zur Grundlage, auf der die politischen Akteure ihre Strategien in Szene setzen. Strategien wiederum führen zu Verhaltensweisen, die Folgen haben – im Falle Amerikas sind es Folgen für die ganze Welt.“
Dazu kommen zehn weitere Essays über hinter Ereignissen stehende Mythen, darunter drei über Unsicherheit im Zusammenhang mit Israel.

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Um uns tobt der Sturm. Wöchentliche Artikel Band I – 2013

Uri Avnery
Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler

Uri Avnery stellt in seinen Artikeln historische und geografische Zusammenhänge heraus, die uns helfen, die aktuellen Ereignisse in Israel und ihre Bedeutung auch für uns zu erfassen. UriCoverITobt Uri Avnery stellt in seinen Artikeln historische und geografische Zusammenhänge heraus, die uns helfen, die aktuellen Ereignisse in Israel und ihre Bedeutung auch für uns zu erfassen.
Tiefe der Analyse,
Treffsicherheit des Ausdrucks und immer wieder auch Humor erheben die Artikel über die
Tagesaktualität ihrer Themen in Allge-meingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Wer Uri Avnery noch nicht kennt, lernt ihn hier als engagierten, zugleich immer auch besonnenen, genauen Beobachter seiner Umwelt kennen, als einen, der den Mut nicht verliert, einen „Optimisten“, wie er von sich selbst sagt, und als einen Weisen, den man gerne um Rat fragen würde.

Als Weltbürger schreibt er immer zugleich für seine Landsleute und für Menschen in aller Welt.

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Und setzet ihr nicht das Leben ein. Texte zur Person

CoverUndSetzet1563Uri Avnery
Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
Der bekannte israelische Autor und Friedensaktivist Uri Avnery kommt hier mit vier sehr persönlichen Texten über sein Leben und seine (im Mai 2011 verstorbene) Frau Rachel zu Wort. Auf seinen Wunsch hin wurde auch seine programmatische Schrift über „Zwei Nationen – zwei Wahrheiten“ aufgenommen. Der Autor schreibt darüber: „Die Wahrheiten beider Seiten werden in eine einzige historische Narration verflochten, die beiden Seiten gerecht wird. Ohne diese gemeinsame Grundlage ist Frieden unmöglich.“ Alle Übersetzungen hat er selbst durchgesehen.

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Einer tanzt aus der Reihe

Ein erzählender Bericht

von Ingrid von Heiseler

zuerst 1990 erschienen

AmazonJuni13
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CoverTill2500Über das Buch: Die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter. Schon im Kindergarten zeigt der Sohn „auffälliges Verhalten“, in der Schule wird es schlimmer: Dieses eigenwillige Kind kann nicht „stillsitzen“ und will sich den Anweisungen der Lehrer nicht fügen. Schulpsychologe, Spieltherapeut und  Nervenarzt stellen ihre Diagnosen. Sie reichen von „wunderbarer Spontaneität“ (mit der die „normale“ Schule nur nicht zurechtkomme) bis hin zur „Verhaltensstörung“. Es beginnt eine Odyssee von Schule zu Schule.

Kommentar: Die Autorin liefert mit ihrem erzählenden Bericht sowohl ein eindrucksvolles Beispiel für die hinterwäldlerische Auffassung von Pädagogik und Psychologie in den sechziger Jahren als auch ein heiter-melancholisches Portrait einer Mutter-Sohn-Beziehung, in der zwei trotz aller Widrigkeiten nicht aufgegeben haben.

Die Reise zur Stadt mit den sechs Toren

von Graeme MacQueen

26.3.Cover6Gates Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler.
AmazonDezember13
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Prinzessin Matis Leben hat sich verändert: Feinde haben das Gold-Land erobert und das Königspaar entführt. Mati und ihr Bruder Satya (Wahrheit) wollen mit Hilfe ihres besten Kriegers ihre Eltern befreien. Auf der Reise treffen sie einen geheimnisvollen Sadhu, der ihnen ungewöhnliche Fähigkeiten beibringt. Die drei Protagonisten wollen mit dem Bösen fertig werden, ohne dass sie gewalttätig wie ihre Verfolger handeln. In kontemplativen poetischen Beschwörungsformeln und starker, gut lesbarer Prosa kommen im Roman unaufdringlich die Themen Stellung der Frau und Verantwortung für die Umwelt und die Frage nach dem gut regierten Staat zur Sprache: Beim Durchqueren von drei schlecht regierten Königreichen bewirken die Protagonisten, dass die Einwohner die eigene Kraft erkennen und die Herrscher vertreiben, um selbst gut zu regieren. Über den Autor: Graeme MacQueen ist Buddhismus-Experte und er ist von der Kunst des indischen Geschichtenerzählens begeistert. Er war Universitätsprofessor und ist Friedensaktivist und arbeitet daran, Frieden und Gerechtigkeit in acht Ländern auf drei Kontinenten zu fördern. Er beschäftigt sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit der Übersetzung und dem Studium asiatischer Geschichten. Seit 2003 ist er ausschließlich freier Schriftsteller. Er lebt in Ontario.

Geschichten, die Mut machen

von Dietrich Fischer gesammelt, von Ingrid von Heiseler übersetzt und ergänzt
AmazonOktober13
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DietrichCoverS1563In der Geschichtensammlung wird von Erfolgen erzählt, davon, was Einzelne haben tun können, um ihr Leben zu bereichern, um Frieden und Glück zu finden und anderen zu bringen. Die Geschichten sollen alle, die sie lesen oder hören, dazu ermutigen, ihr Bestes zu versuchen und an ihre Zukunft und möglichen Erfolge zu glauben. Auch von
erfolgreicher Konflikt-Transformation und Problemlösungen wird berichtet und diese Berichte können zur Lösung weiterer –
vielleicht auch ganz anderer – Probleme anregen. Das Buch umfasst außerdem einige Gleichnisse: etwas Vertrautes wird dazu benutzt, auf etwas Neues oder wenig Bedachtes hinzuweisen. Damit wird eine neue Sichtweise eröffnet.

Über den Autor: Prof. Dr. Dietrich Fischer, 1941 in der Schweiz geboren, wurde 1968 an der Universität Bern in Mathematik, Physik und Astronomie promoviert und doktorierte 1976 an der New York University in Informatik.
Er war MacArthur Fellow für Frieden und Sicherheit an der Princeton University und
Berater der UNO in Fragen von Frieden, Sicherheit und Entwicklung.
Er ist der ehemalige wissenschaftliche Direktor der World Peace Academy  in Basel, Schweiz, und Vorstandsmitglied der TRANSCEND Peace University.
Neben zahlreichen Artikeln über Frieden und Entwicklung verfasste er Die Zeitbombe entschärfen – Kriegsverhütung im Nuklearzeitalter, 1986, Frieden gewinnen: Strategien und Ehtik für eine nuklearfreie Welt mit Wilhelm Nolte und Jan Oberg, 1987, Warfare und Welfare mit Jan Tinbergen, 1987, und Peaceful Conflict Transformation and Nonviolent Approaches to Security mit Johan Galtung, 1999.

Dietrich Fischer würzt seit Langem seine Mails und Briefe mit  oft humorvollen  Geschichten.  Die hier vorliegende Sammlung hat er demThema Mut machen gewidmet.
Ingrid von Heiseler hat die Geschichten literarisch ergänzt und die Sammlung erweitert.

Am 18. Oktober 2015 ist Dietrich Fischer gestorben.

 

 

 

Herbstbeginn

von Kamala Das

aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
AmazonSeptember13
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26.3.CoverKamalaKamala Das hat einen neuen Pfad für die Emanzipation der indischen Frauen durch das Dickicht der Traditionen geschlagen. In My Story, Herbstbeginn, verbinden sich ihre Wahrheitsliebe mit Freimut (über ihr Liebesleben) und Schärfe des Blicks. Das Buch wurde von Millionen Indern gelesen und hat heftige Reaktionen hervorgerufen: Bewunderung und Kritik. Es ist eine sehr poetische und scharfsinnige, ursprünglich in Englisch für eine Zeitschrift geschriebene Autobiografie.
Kamala Das (1934-2009) war eine der bedeutendsten Gestalten der Literatur in Malayalam, der Sprache Keralas. Sie schrieb seit ihrer frühen Jugend Gedichte und Prosa, die ihr einen dauerhaften Platz in der modernen Literatur in Malayalam gesichert haben.
Im Nachwort berichtet die Übersetzerin von einer mit Leben und Arbeit erfüllten Woche, die sie im Februar 1999 bei der Dichterin (v)erleben durfte.

 

Russenjunge

von Boris von Heiseler

Russenjungeaus dem Englischen von Johannes Henrich (Wanja) von Heiseler – durchgesehen von Till und Ingrid von Heiseler
AmazonMai13
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Boris ist sechs Jahre alt, als sein deutscher Vater, Offizier in der Armee des Zaren, 1915 fällt. Nach Verlust des Familienvermögens in der Revolution flieht Mutter Nadja mit Boris und zwei jüngeren Töchtern nach Sibirien. An verschiedenen Orten erlebt Boris den Wechsel zwischen der Herrschaft der „Roten“ und der „Weißen“. Sein festgefügtes Bild gerät ins Wanken, als er mit ansehen muss, wie ein noch kindlicher Rotarmist, der sich bereits ergeben hat, von einigen Soldaten der „Weißen“ erschlagen wird. Er bewundert den hohen Offizier der Weißen, als dieser den Befehl „Feuer“ zu seiner eigenen Erschießung gibt. Boris übersteht einige lebensgefährliche Situationen. Seine zarte Seite vertraut er nur der Schrift an.

Über den Autor: Boris von Heiseler, geb. 1909, war der Sohn Erich Paul Leopolds von Heiseler, der im Ersten Weltkrieg als russischer Offizier fiel, und Nadeschas, der Tochter eines Kosaken und einer Großrussin. Sein Großvater Paul (1851-1914) war Bankier und „erblicher Ehrenbürger zu St. Petersburg“ und stand dem Hof nahe. 1923 entschloss sich Nadescha schweren Herzens, Boris und seine jüngeren Schwestern Tamara und Kira zum älteren Bruder  ihres gefallenen Ehemannes, dem Dichter Henry (1875-1928), nach Deutschland zu schicken, um sie aus der Not in Russland zu retten. Henry lebte seit vielen Jahren mit seiner Frau Emy und seinem Sohn Bernt (1907-1969), dem späteren Schriftsteller, im Haus Vorderleiten bei Brannenburg am Inn.  Später wanderten Boris und Kira nach England aus, während Tamara sich in den Westerwald verheiratete, ihren Mann als Offizier im Zweiten Weltkrieg verlor und dort 1979 starb. Boris wurde königlich britischer Major, Übersetzer und Autor und lebte bis zu seinem Tod 1976 in Cambridge.  1960/61 lud er Tamaras Sohn Wanja zu einem Studienjahr in Cambridge ein. Dort lernte sein Neffe das Manuskript kennen, das er später übersetzte. Wanja hinterließ bei seinem Tod 1997 eine digitale Fassung seiner Übersetzung, die sein Sohn Till überarbeitete und um Auszüge aus dem Erinerungsbuch Vorderleiten von Bernt ergänzte. Das englische Original ging verloren, ebenso die Fotografien und Anmerkungen, die Wanja dem Buch hatte beigeben wollen.