GANDHI AUS NÄCHSTER NÄHE. DIE SEGNUNG IN GANDHIS NÄHE AUFZUWACHSEN. KINDHEITSERINNERUNGEN NARAYAN DESAIS

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Der Sohn von Gandhis persönlichem Sekretär Mahadev Desai (1892-1942) Narayan Desai (1924-2015) erzählt von frohen und bitteren Kindheitserfahrungen in der Nähe Gandhis, von erlebter Freude und erlebtem Leid. Dabei wird deutlich, dass Gandhi nicht nur an sich, sondern auch an die Menschen seiner engen Umgebung höchste Anforderungen stellte. Ebenso zeigt sich jedoch auch Gandhis mitfühlendes und zugewandtes Wesen.

Die Art der Darstellung schlägt gleichermaßen wie das Dargestellte den Leser in ihren Bann.

Jetzt auch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Dort auch als PDF.

Angad Kumar: Die wahre Geschichte eines treuen Gefolgsmannes Gandhis und seines Dorfes. Roman

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Aus dem Englischen und mit Erklärungen versehen von Ingrid von Heiseler

Für die Bewohner des südindischen Dorfes ist der Brahmane Ambar „der kleine“ und Gandhi „der große Berg“. Ambar folgt dem Ruf Gandhis und die Mehrheit der Bewohner seines Dorfes folgt Ambar. Gegenstand des Romans ist der Widerstand der Dorfbewohner auf dem Hintergrund ihres traditionellen Lebens und die schließliche Vernichtung des Dorfes durch die einheimische Polizei, die den Anweisungen der britischen Regierung folgt. Der Roman spielt im Jahre 1930 – ein großer Teil des Kampfes um die Unabhängigkeit Indiens vom Britischen Empire liegt also noch vor den Protagonisten.

Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und dort auch als PDF

Uri Avnery: Ein Neubeginn

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Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft.
In seinen wöchentlichen Artikeln stellt er geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Entscheidungen seiner Regierung von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die
politische Stimmung im Land.
Uri Avnerys Artikel erweisen sich auch als hilfreich für das
Verständnis der (eigentlich immer) unübersichtlichen welt-politischen Ereignisse und Situationen: Sein unbestechlicher Blick in die jeweilige GESCHICHTE – oft aus den unterschiedlichen
Perspektiven der Beteiligten – scheint dafür unerlässlich zu sein.
Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor
erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in
Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Der Autor zeigt sich als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst – „Optimist“.
Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für die Menschen in der übrigen Welt.
Zugänglich ist der Band als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als Taschenbuch.

Wie der Elefant in die Freiheit flog

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Idee zum Text und Bilder: Burhan Kurkutli

Weihnachten 1980 oder 81 in Dierdorf Westerwald im Hause von Heiseler-Düx
Weihnachtsgäste waren, soweit ich mich erinnere,
außer mir der Maler und Grafiker Burhan Kurkutli
(1932-2003) und der Journalist Claude Schumacher.
Der zehn Jahre ältere Bruder Till hatte offensichtlich andere Pläne und war also nicht dabei. Sascha – er wurde 1972 geboren – konnte schon gut schreiben – für ihn wollten wir das
Bilderbuch machen.
Ich wurde zur Schreiberin gewählt, weil ich die am ehesten lesbare Schrift hätte.
Wir arbeiteten fröhlich und glücklich zusammen und waren dann mit unserem Werk sehr zufrieden. „Eine Fortsetzung des Gesprächs mit anderen Mitteln“, sagte Burhan am Abend.
Burhan oder Wanja sorgten später für die Druckfassung.

Ingrid von Heiseler Weihnachten 2017

Auch in der Deutschen Nationalbibliothek

Rajmohan Gandhi: Ghaffar Khan. Gewaltfreier Badshah der Paschtunen

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Über den Autor
Rajmohan Gandhi (* 1935 in Neu-Delhi) ist Journalist, Politiker und Professor. Er schrieb u.a. über die indische Unabhängigkeits-bewegung, Menschenrechte und Kon-fliktlösungen. Er engagiert sich für den Frieden zwischen Hindus und Mus-limen in seinem Heimatland Indien.

Rajmohan Gandhi bietet in seiner einfühlsamen Biografie neue Einsichten in das Leben und die Leistungen des Pathanen (Paschtunen) Khan Abdul Gaffar Khans, des Gründers der Bewegung der Khudai Khidmatgars
(Diener Gottes), einer „Armee“ von 100 000 Männern, die sich
eidlich dem Dienst an der Menschheit und der Gewaltfreiheit verpflichtet hatten. Sein Wirkungsbereich war vor allem die
damalige „Nordwestgrenzprovinz“ Indiens.
Der Autor zieht enge Parallelen zwischen dem Leben Badshah Khans und dem Leben Mahatma Gandhis, Khans „Bruders im Geist“. Wie dieser widmete er sich dem Kampf um Befreiung von der britischen Kolonialherrschaft und der Verbesserung der Lebensumstände seiner
Landsleute.
India Today urteilte über das Buch: „Ein hervorragend lesbares und gut ausgeführtes
Portrait.“

Das eBuch und das Taschenbuch sind bei Amazon und die PDF bei der Deutschen
Nationalbibliothek zugänglich.

Heute, am 30. November 2017, habe ich vom Verfasser und vom indischen Verlag das Copyright für die deutschen Versionen von eBuch und Taschenbuch bekommen:
Am 30.11.2017 um 04:32 schrieb Pant, Aparajita:
Dear Mr Gandhi,
Thank you for forwarding the below mail. We’ll be happy to grant rights for e-book and pocket book for ‘Gaffar Khan: Nonviolent Badshah of the Pakhtuns’.
We’ll have to cancel the agreement signed with Afghanistan Information Centre in 2011 signed by Yahya Wardak and send a fresh agreement to Ingrid.
Best,
Aparajita
From: rajmohan gandhi [mailto:rajmohan.gandhi@gmail.com]
Sent: Thursday, November 30, 2017 8:51 AM
To: ingridvonheiseler@t-online.de; Pant, Aparajita
Subject: Fwd: [Website contact] Publishing rights for a German translation of your book Ghaffar Khan
Dear Ingrid:
Thanks. I have no objection to your publishing an e-book and a pocket book out of your German translation of my biography of Ghaffar Khan published by Penguin Books India, and I request Aparajita Pant of Penguin India to provide any help that may be needed.
Best wishes. — Rajmohan

Spiegel der Nation – Meli Hindara

Eine Spiegelung der paschtunischen Kultur in ihren Volkserzählungen. Drei Bände
Die Sammlung von Muhammad Gul Noori in Paschtu ist zuerst 1935 erschienen.
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Über dieses Buch
Meli Hindara ist Paschtu und bedeutet Spiegel (hindara) der Nation (meli). Das heißt, die nakluna (Volkserzählungen) dieser Sammlung sind eine Spiegelung der Kultur des paschtunischen Volkes. In ihnen werden die dem Volk wichtigen Dinge behandelt: Liebe, Brüderlichkeit, Tapferkeit, Kampfgeist, Ehre, Frömmigkeit, Keuschheit, Schutz der Frauen, Mitgefühl, Gastfreundschaft, Treue und aufopfernder Patriotismus.
Diese nakluna sind traditionellerweise mündlich überlieferte Geschichten, die von einer Generation zur anderen weitergegeben worden sind. Sie wurden von Geschichtenerzählern, den nakalchian, vorgetragen. Vor der Zeit von Radio und Fernsehen versammelten sich die Menschen und hörten ihrer kunstreichen Darbietung zu. Der nakl soll in erster Linie unterhalten. Allerdings enthält er auch eine psychologische Komponente: Mütter und Großmütter erzählten diese Geschichten ihren Kindern und Enkeln als Gutenachtgeschichten, weil sie moralische Lehren enthalten. [Wir hoffen, sie bekamen davon keine Albträume!]
1930 schrieb Muhammad Gul Noori als erster diese nakluna auf, die ihm nakalchian aus Kandahar erzählt hatten. Er widmete sein ganzes Leben bis zu seinem Tod im Jahre 1352 Shamsi (1973) dem Paschtu und sammelte verschiedene Gattungen der Folklore.

Wie lesen Menschen, die in Europa sozialisiert worden sind, diese Geschichten? Ich würde an manchen Stellen am liebsten den Protagonisten zurufen: Löst euch von denjenigen Konventionen, die euch zugrunde richten, wenn ihr sie streng befolgt! Sprecht miteinander, um die Irrtümer aufzuklären, die euer Leben bedrohen! Überlegt euch gut, worin eure „Ehre“ in Wahrheit besteht und ob sie wahrhaftig Töten und Sterben wert ist!

Band 1 als eBuch und als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek

Band 2 als eBuch und als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek

Band 3 als eBuch und als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek

Stellan Vinthagen: Eine Theorie der gewaltfreien Aktion

Wie ziviler Widerstand funktioniert
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In diesem bahnbrechenden und sehr notwendigen Buch, dem
ersten seiner Art und auf seinem Gebiet grundlegend, stellt Stellan Vinthagen einen großen systematischen Versuch einer Theorie der gewaltfreien Aktion dar. Er behandelt historische und zeit-genössische Beispiele: die Bürgerrechtsbewegung in Amerika, die Anti-Apartheids-Bewegung in Südafrika, die Bewegung Gandhis und seiner Anhänger in Indien, die westdeutsche Friedens-bewegung und die daraus hervorgegangene Anti-Atom-waffenbewegung und die Bewegung der Landlosen in Brasilien. Der Autor spricht auf innovative, tiefgehende Weise die theore-tischen Kernpunkte an. Er tritt für eine Verbindung von Widerstand und Konstruktion ein.
Vinthagen verbindet die Genauigkeit des Soziologen und den Überblick des Historikers mit der praktischen Erfahrung eines
Aktivisten.
Wichtig ist das Buch für jeden, der mit gewaltfreier Aktion zu tun hat und der über das, was er tut, nachdenkt und es theoretisch
untermauern will. Es ist gleichermaßen wichtig für Forscher,
Aktivisten und Verteidiger der Menschenrechte.

Als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als “Taschenbuch”.

S.W.A.SHAH: Ethnizität, Islam und Nationalismus

Muslimische Politik in der Nordwestgrenzprovinz (Khyber Pakhtunkhwa) 1937-1947
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Auch in der Deutschen Nationalbibliothek als pdf erhältlich.

Über das Buch
Diese Untersuchung hat die Politik der Nordwestgrenz-provinz im noch nicht geteilten Indien zwischen 1937 und 1947 zum Thema. Diese war die einzige Provinz mit Moslemmehrheit, die den Indischen Nationalkongress in seinem Kampf gegen das British Raj unterstützte.
Das Thema paschtunische Ethnizität, ihre Interaktion mit der muslimischen Identität im Subkontinent und dem
indischen Nationalismus sind zentrale Themen dieser Untersuchung. Diese dreipolare Beziehung führte zu Spannungenzwischen dem paschtunischen Ethno-Regionalismus und dem muslimischen Nationalismus, den die All-India-Moslemliga vertrat.
Es geht darin auch um den Aufstieg der Khudai Khidmatgar, darum, dass der Kongress am Vorabend der Teilung das Grenzprovinz-Volk „im Stich gelassen“ hat, um die Entlassung der Provinz-Kongress-Regierung durch M. A. Jinnah und um die verzweifelte Stellung der Khudai Khidmatgar im neuen Staat Pakistan.

Mail vom Autor:
Dear Frau Ingrid, salamoona.
Congratulations on the completion of the book. This will be acknowledged by the German readership also that you did a great job. Not many people are aware that side by side with the great Gandhian non-violence movement there was another big movement in the Pashtuns which emphasised upon not only non-violence but their motive was ‘Service to the humanity’. Among the warring Pashtuns it was really very difficult to preach non-violence who later on adopted it as their creed. In the neighbouring Punjab, another Muslim majority province, during the Partition days (August-September 1947) violence erupted and despite all tall claims of a cross-communal organisation, the Unionists failed in curbing violence. According to a careful estimate more than 1.2 million people lost their lives. But here in the North-West Frontier, where the Khudai Khidmatgars were in power, no large scale violence was reported. The whole process of migration was peaceful and without blood shed. I met many people in India who migrated from Frontier, they always mentioned their villages and towns with tears in their eyes and still remember how the volunteers of Khudai Khidmatgars saved their lives, even at times risking their own lives.
This is an excellent effort and I am sure the students and scholars will benefit enormously from your effort.
With your permission I will forward this email also to my colleagues and friends in Heidelberg University and will request them to circulate it in a proper way (also to give it on the SAI newsletter) so that more people should know that now the book is available in German language also.
Have a nice time. Lot of regards.
wiqar ali shah
Dr. Sayed Wiqar Ali Shah D. Phil (Oxon)
Dean Faculty of Social Sciences Quaid-i-Azam University Islamabad – Pakistan
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Mahadev Desai: Zwei Diener Gottes (die Brüder Khan)

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ZweiDienerGottesDie beiden „Diener Gottes“ sind die Brüder Khan Abdul Ghaffar, genannt Badshah Khan, und Khan Abdul Jabbar Khan, genannt Dr. Khansahib. Mahadev Desai nennt sie hier so nach der von Badshah Khan gegründeten Orga-nisation der „gewaltfreien Soldaten“ Khudai Khidmatgar, was „Diener Gottes“ bedeutet.
Rajmohan Gandhi schreibt in seinem Buch Ghaffar Khan (im 3. Kapitel: Hoffnungsfeuer, 1919–37): „Auch zur Familie Bajaj […] in Wardha, entwickelten die Brüder Khan freundschaftliche Nähe. Ebenso zu Gandhis Sekretär Mahadev Desai. Desai fragte die Brüder über ihr Leben aus und stellte bald zum Vorteil der Zeitgenossen und künftiger Forscher ein wertvolles kleines Buch zusammen: Two Servants of God.“
Gandhi schreibt in seiner Einleitung zu diesem Buch: „Wie das Glück es wollte, standen sie unter dem Befehl, bis zum 28. Dezember [1934] die Grenzprovinz nicht zu betreten. […] Deshalb nahmen sie die Gastfreundschaft von Seth Jamnalal Bajaj in Wardha in Anspruch.“
„Dieser vertrauliche Umgang führte mich zu der Schlussfolgerung, dass die Brüder weitgehend missverstanden werden. Deshalb bat ich Mahadev Desai, alles, was er nur konnte, aus ihrem Leben zu notieren und eine Skizze für die Öffentlichkeit herzustellen […] Das Ergebnis ist seine Charakterskizze.“
Die Anhänge informieren genauer über den Verfasser Mahadev Desai.