Category Archives: Frieden

Auf dem Weg zu einer buddhistischen Psychologie des Friedenstiftens

ERSTER TEIL VON JOHN MCCONNELL: Achtsame Mediation

„Das Buch handelt davon, wie man buddhistische Prinzipien zum Lösen alltäglicher Konflikte gebrauchen kann. Außerdem ist es ein gutes Beispiel dafür, wie man den Buddhismus auf die gegenwärtige soziale Wirklichkeit anwenden und mit seiner Hilfe eine bessere Zukunft schaffen kann. Wenn wir die hier dargestellten Erkenntnisse auf soziale und politische Gebiete anwenden, können wir dort tiefere Zusammenhänge erkennen und dauerhafte Lösungen finden.“ (Aus der buddhistischen Einführung)

John McConnell stellt im hier deutsch vorliegenden ersten Teil seines Buches MINDFUL MEDIATION von 1995 die buddhistische Psychologie dar und bezieht sie auf den Umgang mit sich selbst, mit anderen, mit Konflikten und auf Friedensstiftung.
Ein zentraler Begriff im Buddhismus ist SATI – Achtsamkeit. Sie hält den Geist vom Umherschweifen ab und erlaubt Geisteszuständen nicht, unbeachtet vorüberzuziehen. Sie bewahrt den Geist davor, aufgeregt und ruhelos zu werden. Man kann sie mit einem Torhüter vergleichen: Sie wacht über die verschiedenen Sinnen-Tore, durch die die Sinneseindrücke eintreten, und überprüft alles, was durch diese Tore eingeht.

Jetzt als eBuch und als Taschenbuch erhältlich

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John Dear, Gewaltfrei leben

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Herausgegeben in Kooperation mit dem Ökumenischen Institut für Friedenstheologie

Titel der US-amerikanischen Originalausgabe:
The Nonviolent Life, by John Dear
Published by Pace e Bene Press, 2013

Umschlaggraphik nach der US-Originalausgabe:
Cover artwork by Carmelita Laura Valdes Damron

Hier zu beziehen.

Gebet am Ende des Buches:

Gott des Friedens, wir danken dir dafür, dass du uns zu einem Leben der Gewaltfreiheit einlädst, dazu, Friedensstifter und deine geliebten Söhne/Töchter zu werden.
Schenke mir die Gnade, gewaltfrei mit mir selbst umzugehen, mit mir selbst Frieden zu schließen, den Geist des Friedens in meinem Innern willkommen zu heißen und als Person deine friedvolle Gegenwart auszustrahlen.
Schenke mir die Gnade, gewaltfrei mit anderen, allen Geschöpfen und der gesamten Schöpfung umzugehen, sodass ich alle als meine Geschwister liebe und zum Schutz der Menschheit, deiner Geschöpfe und der gesamten Schöpfung beitrage, damit dein Friedensreich zur lebendigen Realität wird.
Und schenke mir die Gnade, deinen
globalen Basisbewegungen der Gewaltfreiheit zu dienen, sodass ich meinen Teil dazu
beitragen kann, Krieg, Armut, Rassismus, Sexismus, Atomwaffen, strukturelle Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung zu beenden, dass immer mehr Menschen die Weisheit der Gewaltfreiheit in sich aufnehmen werden und fleißig für Abrüstung und Gerechtigkeit arbeiten, sodass eines Tages überall auf Erden dein Frieden verwirklicht werden mag.
Ich danke dir, Gott des Friedens, für alle Segnungen des Friedens, der Hoffnung, des Lebens und der Liebe, die du mir gibst. Mache du mich zu einem Werkzeug deines Friedens und ich biete dir zu deinem größeren Ruhm die Gabe eines gut geführten
gewaltfreien Lebens an.
Amen.

Vorstellung des Buches bei Lebenshaus-Alb

Dort auch der neue Artikel von John Dear: Fortgesetzter Appell für die Abschaffung der Atomwaffen in Los Alamos

Uri Avnery: Letzte Artikel. Januar bis August 2018

AbzGSCovSchrift300In memoriam

Über das Buch
Viele Jahre lang schrieb Uri Avnery wöchentliche Artikel, in denen er meist Ereignisse in Israel beleuchtete. In vielen davon bezog er das aktuelle Geschehen dort auf Ereignisse in der Geschichte oder brachte es mit eigenen Erlebnissen in Zusammenhang. Die Artikel erschienen in mehreren Ländern in der jeweiligen Landessprache, darunter auch in Deutschland. Seit Februar 2012 brachten Websites diese Artikel auch in der Übersetzung von Ingrid von Heiseler. Seit 2013 sind die Artikel in Jahresbänden als Bücher erschienen: vier als Papierbücher und drei als eBücher. Der Band Letzte Artikel schließt die Reihe ab.
In den Artikeln zeigt sich der Autor als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verloren hat, als, so nennt er sich selbst, „Optimist“. Trotz Optimismus und Humor bleibt die Bedrohlichkeit der Gesamtsituation immer spürbar.
Das Buch ist als eBuch und als Taschenbuch erhältlich und es ist als pdf in der Deutschen Nationalbibliothek erhältlich.

Über den Verfasser
Uri Avnery wurde am 10. September 1923 in Beckum in Westfalen geboren und starb am 20. August 2018 in Tel Aviv in Israel. 1933 wanderten seine Eltern mit ihm und seinen Geschwistern nach Palästina aus. Dort kämpfte er seit früher Jugend für die Befreiung von der britischen Besatzung und gegen arabische Kämpfer. Nach einer schweren Verwundung änderten sich seine Anschauungen grundsätzlich. Mit Büchern und seiner Zeitung HaOlam HaZeh setzte er sich für die Verständigung zwischen Israelis und palästinensischen Arabern und später für die Zweistaatenlösung ein. Das brachte ihm viele Feindschaften, ja sogar Mordanschläge ein. Er nahm in vorderster Front an Demonstrationen teil, in denen es im auf die jeweilige Situation bezogenen Sinn um die Durchsetzung der Menschenrechte ging. Später führte er diese Arbeit mit der Bewegung Gusch Schalom fort. Sein letzter Artikel erschien in Haaretz am 7. August, am selben Tag, an dem er einen Schlaganfall erlitt. Bis zu seinem Tod zwei Wochen danach kam er nicht wieder zu Bewusstsein.

Uri Avnery auf dieser Website: Artikel 2012 bis 2018 & “Texte zur Person”

Die Jahrgänge
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018 Letzte Artikel. Januar bis August 2018 als eBuch und als Taschenbuch
– Zur Person. Texte von und über Uri Avnery

Meine Übersetzungen von Uri Avnerys Artikeln vom 30.07.2013 bis zum 04.08.2018 finden sich in chronologischer Reihenfolge hier. Die Artikel vom 12. Februar 2012 bis zum 23. Juli 2013 sind unter den hier angeführten Jahren als pdf zu finden.
Damit sind alle meine Übersetzungen von Uri Avnerys Artikeln direkt zugänglich.

Uri_Avnery_2013_2018_alle_Ingrid_von_Heiseler_Kritisches_Netzwerk_Apartheid_Judaisierung_Israel_Palaestina_Gusch_Schalom_Gush_Shalom_Antizionismus_zionism_Zionismus_Jerusalem

Rivera Sun, Der Löwenzahnaufstand

Liebe und Revolution. Roman
Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
Da die Autorin darauf bestanden hat, es (mit Create Space) in den USA zu veröffentlichen, ist es leider sehr teuer geworden.

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Der Löwenzahnaufstand spielt „in einer Zeit – von heute aus gleich um die Ecke“ in den USA. Die Protagonisten Sadie Byrd Gray und Charlie Rider setzen Leib und Leben für die Wiederherstellung der Demokratie gemäß der Bill of Rights ein: „Der Löwenzahnaufstand“, sagte Charlie, „ist die letzte Hoffnung, die uns bleibt, da unsere Demokratie im Griff der heimlichen Diktatur erwürgt wird. Er ist die Weigerung, sich von Furcht und Gier zu Tode quetschen zu lassen. Stattdessen müssen wir handeln, wenn wir leben wollen!“ (3. Kapitel) Die von der Wirtschaft unterwanderte Regierung hat unter dem Vorwand des „Kampfes gegen den Terrorismus“ im
Innern unter anderem die Rede- und Versammlungsfreiheit
aufgehoben. Die hohen Militärausgaben für den „Kampf gegen den
Terrorismus“ in der übrigen Welt dienen als Vorwand dafür, die
„Armen“ hungern zu lassen, während sich eine schmale
Eliteschicht mästet.
Rivera Sun erzählt die Geschichte einer gewaltfreien Revolution, in der Werkzeuge und Strategien angewandt werden, die im Laufe der Geschichte von vielen Führern, darunter Gandhi, Martin Luther King und Gene Sharp, entwickelt wurden. Damit transportiert sie nicht fiktionale Inhalte in einen fiktionalen Text. Das eröffnet die Möglichkeit, dass weitere Kreise mit den Begriffen und „Techniken“ der Gewaltfreiheit bekannt gemacht werden.
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Durch einige Kernsätze wird die – gelegentlich lehrhafte –
Intention des Romans verdeutlicht:
Willst du etwas wirklich Radikales tun? Sei freundlich, nimm Verbindung zu anderen auf, hab keine Angst!
Sei wie der Löwenzahn, wachse in unfruchtbaren Böden, trau dich, gegen Gewalt und Hass aufzustehen, und blühe in Liebe auf.

Wenn Furcht eingesetzt wird, um die Menschen zu beherrschen, dann ist Liebe das, womit wir rebellieren.
Worte eines alten Mannes: „Leben, Freiheit und Liebe? Wer wird dafür eintreten?“
Der Löwenzahnaufstand ist so klein wie ein Brot, das im Ofen gebacken wird, und so groß, dass er Diktatoren stürzen kann.
Arbeitsprinzipien: create, copy, improve, and share: schaffen, kopieren, verbessern und
weitergeben

Ein realistisch gefärbtes Märchen

John Dear: Ein Mensch des Friedens und der Gewaltfreiheit werden

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Das Imperium des Todes ließ Jesus von Nazareth nach der dem Imperium eigenen
Ordnung ‚rechtmäßig hinrichten‘ und sein Grab durch Soldaten versiegeln. Jesus aber
missachtete das imperiale Amtssiegel und die Militärwache, verließ das Grab und stiftet seit nunmehr zweitausend Jahren Menschen auf dem ganzen Erdkreis zum Aufstand gegen den Tod an.
Zu diesen Menschen zählt auch der US-amerikanische Priester, Autor und Friedens-aktivist John Dear. Aufgrund seines zivilen Ungehorsams wider das „Imperium“
todbringender Mächte wurde er mehr als 75 Mal inhaftiert. Von seinen über 30 Buchveröffentlichungen liegen Übersetzungen in zehn Sprachen vor. Zum diesjährigen Osterfest (2018) wird dem deutschsprachigen Lesepublikum erstmals eine repräsentative Textauswahl angeboten.

Ausgewählte Aufsätze und Reden.
Übersetzt von Ingrid von Heiseler, ausgewählt & herausgeben von Thomas Nauerth, mit einem Vorwort von Peter Bürger. Norderstedt: BoD 2018. ISBN: 978-3-7460-8898-3
[168 Seiten; Preis 6,99 Euro]
Bestellmöglichkeit finden Sie hier. Hier können Sie auch “einen Blick ins Buch” werfen.

John Dear ist kath. Priester (Ordination 1993) und war Direktor des Versöhnungsbundes (Fellowship of Reconciliation, USA). Nach dem 11. September 2001 gehörte er zu den Rote-Kreuz-Koordinatoren der Geistlichen im Family Assistance Center und beriet Verwandte der Opfer und Rettungskräfte. Er arbeitete in Obdachlosenunterkünften, Suppenküchen und Gemeindezentren; er reiste in Kriegsgebiete in aller Welt, darunter Irak, Palästina, Nicaragua, Afghanistan, Indien und Kolumbien. Er lebte in
El Salvador, Guatemala und Nordirland.
Er saß wegen einer Plowshares-Entwaffnungsaktion acht Monate im Gefängnis.
John Dear hat zwei Master-Abschlüsse in Theologie von der Graduate Theological Union in Kalifornien und lehrte Theologie an der Universität in Fordham, New York City. Er zählt zu den Mitarbeitern von “Pace e Bene”, “peace + all good” in Corvallis in Oregon. Er gehörte bis 2014 dem Jesuitenorden an und wurde dann Priester der Diözese von Monterey in Kalifornien.

Pyarelal: Eine Pilgerreise für den Frieden

Gandhi und Badshah Khan bei den Pathanen der Nordwestgrenzprovinz

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Über das Buch (an die Einführung Pyarelals angelehnt)
Der Sekretär Gandhis, der sich nur mit seinem Vornamen Pyarelal nennt, berichtet über Gandhis vierwöchige Reise in Gesellschaft Khan Saheb Abdul Ghaffar Khans durch die Nordwestgrenzprovinz im Herbst 1938. Er stellt das gute Einvernehmen und die aufopfernde Fürsorge des Gastgebers für seinen Gast ausführlich dar.
In der Nordwestgrenzprovinz musste Gandhi Menschen die Gewaltfreiheit erklären, deren gesamte Geschichte der letzten zweitausend Jahre in entgegengesetzte Richtung verlaufen war. Gewaltfreiheit war das genaue Gegenteil von dem, was die Paschtunen traditionell praktizierten.
Gandhis Reise stand unter dem Schatten der Münchener Krise. Das verlieh seinen Äußerungen internationale Brisanz. Gandhi meinte, seine Botschaft könne weltweit umgesetzt werden.
Einige behaupten, dass Gewaltfreiheit als Waffe nur in dem Fall von Nutzen sein könne, wenn die Macht, die es zu bekämpfen gelte, empfänglich für einen moralischen Appell sei. Wenn zum Beispiel die deutschen Juden ihre Zuflucht zu Satyagraha genommen hätten, hätte sie das nicht vor dem Tod retten können.
Die das sagen, scheinen zu vergessen, dass die Wirkung der Gewaltfreiheit nicht von der Duldung des Tyrannen abhängt. Sie ist von seinem Willen unabhängig. Sie wirkt durch sich selbst.
Während ahimsa des Einzelnen nicht von seiner Umgebung abhängt und überall praktiziert werden kann, verlangt eine gewaltfreie Ordnung ein besonderes sozio-ökonomisches Umfeld.
Wie würden Geist und Antlitz einer Gesellschaft aussehen, die sich auf Gewaltfreiheit gründete? Wie Gandhi und Badshah Khan sich darum bemühten, diese den Herzen der Khudai Khidmatgar in der Nordwestgrenzprovinz einzupflanzen, wird hier dargestellt. „Die Leserin möge über die innerliche Bedeutung und Bedeutsamkeit dieses Experiments nachdenken und für sich selbst entscheiden, ob es sich nicht vielleicht lohne, dafür zu leben und zu sterben.“
Auch in der Deutschen Nationalbibliothek als PDF zugänglich.

Uri Avnery: Ein Neubeginn

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Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft.
In seinen wöchentlichen Artikeln stellt er geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Entscheidungen seiner Regierung von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die
politische Stimmung im Land.
Uri Avnerys Artikel erweisen sich auch als hilfreich für das
Verständnis der (eigentlich immer) unübersichtlichen welt-politischen Ereignisse und Situationen: Sein unbestechlicher Blick in die jeweilige GESCHICHTE – oft aus den unterschiedlichen
Perspektiven der Beteiligten – scheint dafür unerlässlich zu sein.
Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor
erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in
Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Der Autor zeigt sich als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst – „Optimist“.
Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für die Menschen in der übrigen Welt.
Zugänglich ist der Band als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als Taschenbuch.

Wie der Elefant in die Freiheit flog

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Idee zum Text und Bilder: Burhan Kurkutli

Weihnachten 1980 oder 81 in Dierdorf Westerwald im Hause von Heiseler-Düx
Weihnachtsgäste waren, soweit ich mich erinnere,
außer mir der Maler und Grafiker Burhan Kurkutli
(1932-2003) und der Journalist Claude Schumacher.
Der zehn Jahre ältere Bruder Till hatte offensichtlich andere Pläne und war also nicht dabei. Sascha – er wurde 1972 geboren – konnte schon gut schreiben – für ihn wollten wir das
Bilderbuch machen.
Ich wurde zur Schreiberin gewählt, weil ich die am ehesten lesbare Schrift hätte.
Wir arbeiteten fröhlich und glücklich zusammen und waren dann mit unserem Werk sehr zufrieden. „Eine Fortsetzung des Gesprächs mit anderen Mitteln“, sagte Burhan am Abend.
Burhan oder Wanja sorgten später für die Druckfassung.

Ingrid von Heiseler Weihnachten 2017

Auch in der Deutschen Nationalbibliothek

Stellan Vinthagen: Eine Theorie der gewaltfreien Aktion

Wie ziviler Widerstand funktioniert
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In diesem bahnbrechenden und sehr notwendigen Buch, dem
ersten seiner Art und auf seinem Gebiet grundlegend, stellt Stellan Vinthagen einen großen systematischen Versuch einer Theorie der gewaltfreien Aktion dar. Er behandelt historische und zeit-genössische Beispiele: die Bürgerrechtsbewegung in Amerika, die Anti-Apartheids-Bewegung in Südafrika, die Bewegung Gandhis und seiner Anhänger in Indien, die westdeutsche Friedens-bewegung und die daraus hervorgegangene Anti-Atom-waffenbewegung und die Bewegung der Landlosen in Brasilien. Der Autor spricht auf innovative, tiefgehende Weise die theore-tischen Kernpunkte an. Er tritt für eine Verbindung von Widerstand und Konstruktion ein.
Vinthagen verbindet die Genauigkeit des Soziologen und den Überblick des Historikers mit der praktischen Erfahrung eines
Aktivisten.
Wichtig ist das Buch für jeden, der mit gewaltfreier Aktion zu tun hat und der über das, was er tut, nachdenkt und es theoretisch
untermauern will. Es ist gleichermaßen wichtig für Forscher,
Aktivisten und Verteidiger der Menschenrechte.

Als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als “Taschenbuch”.