Category Archives: Afghanistan

Läutet die Glocken! Oh Mond, gehe auf und scheine!

Eine Sammlung von Pashto-Sprichwörtern und –Tappas

Erscheint demnächst!

Die Auswahl der Sprichwörter und tappas in diesem Buch kann als „Prisma“ gesehen werden. Jeder Text, jedes Prisma, wirft Licht auf einen Aspekt des paschtunischen Volkes und seiner Kultur. Sprichwörter „reflektieren“ und „verkörpern“ wie jede Volkskunst und mündliche Literatur Aspekte der Kultur und „drücken sie aus“, darunter Werte, Denk- und Sprechweisen, Kategorien und Kennzeichen des Umgangs mit Menschen und Situationen.

Sprichwörter sind keine volkskundlichen Überbleibsel, Wortdekorationen oder Sammlerstücke. Sie sind sehr lebendig und spielen eine wichtige Rolle im Sprechen der Paschtunen. Paschtunische Sprichwörter finden sich in Schulbüchern, Zeitungen und in Radio- und Fernsehsendungen und ebenso in  Gesprächen im Basar und in den Häusern, bei Männern und Frauen. Man hört sie in politischen Reden und politischen Kommentaren, im Streit und in hitzigen Familiendebatten. Das macht Sprichwörter nicht nur zu einer Form kluger Wortkunst, sondern auch zu einem starken Werkzeug im Wortkampf!

Säe Blumen! Dichtung der Afghanen. 16. bis 19. Jahrhundert

Gesammelt von Henry George Raverty 1867

Erscheint demnächst!

Über das Buch

Dieses Buch ist eine Anthologie von Pas’hto-Gedichten aus dem 16. bis 19. Jahrhundert in deutscher Übersetzung nach der englischen  Ausgabe von 1867.
Die meisten Dichter waren Ṣūfis. Sie gebrauchen das dichterische Vokabular des Sufiismus: die Taverne, den Wein, die Blumen usw. Alle diese Ausdrücke stellen den Fortschritt der Seele auf dem mystischen Pfad zu Gott dar. Ravertys einführender Essay bietet einen Generalschlüssel zur Ṣūfi-Symbolik.  
Die meisten der hier genannten Verfasser waren Stammesführer oder auf andere Weise Männer der Tat.

Über den Sammler

Raverty (1825 bis 1906) war Major in der britischen Armee und Linguist. Er diente von 1843 bis 1864 und stieg zum Rang eines Majors in der Dritten Bombay Native Infantry auf.

Er kämpfte 1849/50 im Pandschab und 1850 im Swat. Während er in Peshawar Dienst tat, lernte er bei afghanischen Gelehrten Pashto. Er unternahm dienstlich  ausgedehnte Reisen im Gebiet.