Category Archives: Geschichte und Politik

GANDHI AUS NÄCHSTER NÄHE. DIE SEGNUNG IN GANDHIS NÄHE AUFZUWACHSEN. KINDHEITSERINNERUNGEN NARAYAN DESAIS

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Der Sohn von Gan-dhis persönlichem Sekretär Mahadev Desai (1892-1942) Narayan Desai (1924-2015) erzählt von frohen und bitteren Kindheitserfahrungen in der Nähe Gandhis, von erlebter Freude und erlebtem Leid.

Dabei wird deutlich, dass Gandhi nicht nur an sich, sondern auch an die Menschen seiner engen Umgebung höchste Anforderungen stellte. Ebenso zeigt sich jedoch auch Gandhis mitfühlendes und zugewandtes Wesen.

Die Art der Darstellung schlägt
gleichermaßen wie das Dargestellte den Leser in ihren Bann.

Seit Januar 2019 als eBuch und als Taschenbuch.
Das eBuch wurde in die DNB aufgenommen: Archivierte
Netzpublikation
und Katalogeintrag.

Angad Kumar: Die wahre Geschichte eines treuen Gefolgsmannes Gandhis und seines Dorfes. Roman

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Aus dem Englischen und mit Erklärungen versehen von Ingrid von Heiseler

Für die Bewohner des südindischen Dorfes ist der Brahmane Ambar „der kleine“ und Gandhi „der große Berg“. Ambar folgt dem Ruf Gandhis und die Mehrheit der Bewohner seines Dorfes folgt Ambar. Gegenstand des Romans ist der Widerstand der Dorfbewohner auf dem Hintergrund ihres traditionellen Lebens und die schließliche Vernichtung des Dorfes durch die einheimische Polizei, die den Anweisungen der britischen Regierung folgt. Der Roman spielt im Jahre 1930 – ein großer Teil des Kampfes um die Unabhängigkeit Indiens vom Britischen Empire liegt also noch vor den Protagonisten.

Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek und dort auch als PDF

Uri Avnery: Ein Neubeginn

Artikel 2017
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Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft.
In seinen wöchentlichen Artikeln stellt er geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Entscheidungen seiner Regierung von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die
politische Stimmung im Land.
Uri Avnerys Artikel erweisen sich auch als hilfreich für das
Verständnis der (eigentlich immer) unübersichtlichen welt-politischen Ereignisse und Situationen: Sein unbestechlicher Blick in die jeweilige GESCHICHTE – oft aus den unterschiedlichen
Perspektiven der Beteiligten – scheint dafür unerlässlich zu sein.
Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor
erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in
Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Der Autor zeigt sich als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst – „Optimist“.
Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für die Menschen in der übrigen Welt.
Zugänglich ist der Band als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als Taschenbuch.

Rajmohan Gandhi: Ghaffar Khan. Gewaltfreier Badshah der Paschtunen

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Über den Autor
Rajmohan Gandhi (* 1935 in Neu-Delhi) ist Journalist, Politiker und Professor. Er schrieb u.a. über die indische Unabhängigkeits-bewegung, Menschenrechte und Konfliktlösungen. Er engagiert sich für den Frieden zwischen Hindus und Muslimen in seinem Heimatland Indien.

Rajmohan Gandhi bietet in seiner einfühlsamen Biografie neue Einsichten in das Leben und die Leistungen des Pathanen (Paschtunen) Khan Abdul Gaffar Khans, des Gründers der Bewegung der Khudai Khidmatgars
(Diener Gottes), einer „Armee“ von 100 000 Männern, die sich
eidlich dem Dienst an der Menschheit und der Gewaltfreiheit verpflichtet hatten. Sein Wirkungsbereich war vor allem die
damalige „Nordwestgrenzprovinz“ Indiens.
Der Autor zieht enge Parallelen zwischen dem Leben Badshah Khans und dem Leben Mahatma Gandhis, Khans „Bruders im Geist“. Wie dieser widmete er sich dem Kampf um Befreiung von der britischen Kolonialherrschaft und der Verbesserung der Lebensumstände seiner
Landsleute.
India Today urteilte über das Buch: „Ein hervorragend lesbares und gut ausgeführtes
Portrait.“

Das eBuch und das Taschenbuch sind bei Amazon und die PDF bei der Deutschen
Nationalbibliothek zugänglich.

Dazu auch: Mahadev Desai, Zwei Diener Gottes auf meiner website und bei Amazon
Und Mein Leben. Autobiografie des Abdul Ghaffar Khan auf meiner website und bei Afghanic

Heute, am 30. November 2017, habe ich vom Verfasser und vom indischen Verlag das Copyright für die deutschen Versionen von eBuch und Taschenbuch bekommen:
Am 30.11.2017 um 04:32 schrieb Pant, Aparajita:
Dear Mr Gandhi,
Thank you for forwarding the below mail. We’ll be happy to grant rights for e-book and pocket book for ‘Gaffar Khan: Nonviolent Badshah of the Pakhtuns’.
We’ll have to cancel the agreement signed with Afghanistan Information Centre in 2011 signed by Yahya Wardak and send a fresh agreement to Ingrid.
Best,
Aparajita
From: rajmohan gandhi [mailto:rajmohan.gandhi@gmail.com]
Sent: Thursday, November 30, 2017 8:51 AM
To: ingridvonheiseler@t-online.de; Pant, Aparajita
Subject: Fwd: [Website contact] Publishing rights for a German translation of your book Ghaffar Khan
Dear Ingrid:
Thanks. I have no objection to your publishing an e-book and a pocket book out of your German translation of my biography of Ghaffar Khan published by Penguin Books India, and I request Aparajita Pant of Penguin India to provide any help that may be needed.
Best wishes. — Rajmohan

Stellan Vinthagen: Eine Theorie der gewaltfreien Aktion

Wie ziviler Widerstand funktioniert
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In diesem bahnbrechenden und sehr notwendigen Buch, dem
ersten seiner Art und auf seinem Gebiet grundlegend, stellt Stellan Vinthagen einen großen systematischen Versuch einer Theorie der gewaltfreien Aktion dar. Er behandelt historische und zeit-genössische Beispiele: die Bürgerrechtsbewegung in Amerika, die Anti-Apartheids-Bewegung in Südafrika, die Bewegung Gandhis und seiner Anhänger in Indien, die westdeutsche Friedens-bewegung und die daraus hervorgegangene Anti-Atom-waffenbewegung und die Bewegung der Landlosen in Brasilien. Der Autor spricht auf innovative, tiefgehende Weise die theore-tischen Kernpunkte an. Er tritt für eine Verbindung von Widerstand und Konstruktion ein.
Vinthagen verbindet die Genauigkeit des Soziologen und den Überblick des Historikers mit der praktischen Erfahrung eines
Aktivisten.
Wichtig ist das Buch für jeden, der mit gewaltfreier Aktion zu tun hat und der über das, was er tut, nachdenkt und es theoretisch
untermauern will. Es ist gleichermaßen wichtig für Forscher,
Aktivisten und Verteidiger der Menschenrechte.

Als eBuch, als PDF in der Deutschen Nationalbibliothek und als “Taschenbuch”.

Ergänzung 28.05.2020

Bob Overy  bespricht in seinem 10. Kapitel das Buch von Stellan Vinthagen. Beim Aufsuchen eines Zitats aus dem Buch habe ich bemerkt, dass die letzten Seiten des 7. Kapitels in meiner Taschenbuchausgabe fehlen. (Die Auslassung war offenbar ein Übertragungsfehler.) Meine Übersetzung Gandhi als Organisator wird demnächst bei Irene Publishing in Schweden erscheinen.

In der auf meiner Website angezeigten pdf DNB, kommt nach dem dortigen Ende des 7. Kapitels „Alternativen zum Gesellschaftssystem, das er bekämpft, aufzubauen“, in der Taschenbuchausgabe auf S. 440 der folgende Text: VintWeb

S.W.A.SHAH: Ethnizität, Islam und Nationalismus

Muslimische Politik in der Nordwestgrenzprovinz (Khyber Pakhtunkhwa) 1937-1947
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Auch in der Deutschen Nationalbibliothek als pdf erhältlich.

Über das Buch
Diese Untersuchung hat die Politik der Nordwestgrenzprovinz im noch nicht geteilten Indien zwischen 1937 und 1947 zum Thema. Diese Provinz war die einzige mit Moslemmehrheit, die den Indischen Nationalkongress in seinem Kampf gegen das British Raj unterstützte.
Das Thema paschtunische Ethnizität, ihre Interaktion mit der muslimischen Identität im Subkontinent und dem indischen Nationalismus sind zentrale Themen dieser Untersuchung. Diese dreipolare Beziehung führte zu Spannungen zwischen dem paschtunischen Ethno-Regionalismus und dem muslimischen Nationalismus, den die All-India-Moslemliga vertrat.
Es geht darin auch um den Aufstieg der Khudai Khidmatgar, darum, dass der Kongress am Vorabend der Teilung das Grenzprovinz-Volk „im Stich gelassen“ hat, es geht um die Entlassung der Provinz-Kongress-Regierung durch M. A. Jinnah und um die verzweifelte Stellung der Khudai Khidmatgar im neuen Staat Pakistan.

Mail vom Autor:
Dear Frau Ingrid, salamoona.
Congratulations on the completion of the book. This will be acknowledged by the German readership also that you did a great job. Not many people are aware that side by side with the great Gandhian non-violence movement there was another big movement in the Pashtuns which emphasised upon not only non-violence but their motive was ‘Service to the humanity’. Among the warring Pashtuns it was really very difficult to preach non-violence who later on adopted it as their creed. In the neighbouring Punjab, another Muslim majority province, during the Partition days (August-September 1947) violence erupted and despite all tall claims of a cross-communal organisation, the Unionists failed in curbing violence. According to a careful estimate more than 1.2 million people lost their lives. But here in the North-West Frontier, where the Khudai Khidmatgars were in power, no large scale violence was reported. The whole process of migration was peaceful and without blood shed. I met many people in India who migrated from Frontier, they always mentioned their villages and towns with tears in their eyes and still remember how the volunteers of Khudai Khidmatgars saved their lives, even at times risking their own lives.
This is an excellent effort and I am sure the students and scholars will benefit enormously from your effort.
With your permission I will forward this email also to my colleagues and friends in Heidelberg University and will request them to circulate it in a proper way (also to give it on the SAI newsletter) so that more people should know that now the book is available in German language also.
Have a nice time. Lot of regards.
wiqar ali shah
Dr. Sayed Wiqar Ali Shah D. Phil (Oxon)
Dean Faculty of Social Sciences Quaid-i-Azam University Islamabad – Pakistan
ShahLandschaftKont
Sayed Wiqar Ali Shah21.7.19

Unteres Bild: Sayed Wiqar Ali Shah, am 21.7.19 auf fb mit der Bildunterschrift Khukali Pashtunkhwa (beautiful Pashtunkhwa) gepostet.

Uri Avnery: Die Wacht am Jordan. Artikel Teil II. 2014

Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
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Uri Avnerys Stimme ist eine Stimme des Friedens und der Vernunft.
In den hier versammelten wöchentlichen Artikeln stellt er
geografische und vor allem historische Zusammenhänge heraus. Seine bei aller Kritik an Regierungsentscheidungen von der Liebe zu seinem Land geprägte Darstellung weckt Verständnis für
die aktuellen Ereignisse in der Region, die Mentalität der Israelis und die politische Stimmung im Land.
Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und Humor
erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in
Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit.
Auch hier wieder zeigt sich der Autor als engagierter, zugleich immer auch besonnener, genauer Beobachter seiner Umwelt, als einer, der den Mut nicht verliert, als – so nennt er sich selbst –
„Optimist“.
Uri Avnery ist Weltbürger und schreibt daher immer ebenso für seine Landsleute wie für Menschen in aller Welt.

Zum Mindestpreis der eBücher von amazon erhältlich.
Jetzt auch als pdf in der Deutschen Nationalbibliothek mit Katalogeintrag

Israel im arabischen Frühling

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Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
Klagenfurt und Wien: kitab-Verlag 2013.
Bei Kitab
Die PDF Artikel 2012 ist hierUriArtikel2012 einzusehen.

Über das Buch: Die Sammlung enthält Uri Avnerys Kolumnen zu
aktuellen Belangen Israels, die wöchentlich auf Hebräisch bei “Gush Shalom”  erschienen sind. Die aktuellen Kolumnen sind in  deutscher Übersetzung (aus dem Englischen) u.a. auf den Websites von Lebenshaus-Alb und www.nrhz.de (Neue Rheinische Zeitung) zu finden. Die Essays informieren über Israel-Internes und haben dabei Welt und Geschichte im Blick. Das Buch ist eine Gabe zu Uri Avnerys 90. Geburtstag am 10.9.2013.

Über den Autor: Uri Avnery wurde 1923 als Helmut Ostermann in Beckum in Westfalen geboren. 1933 wanderten seine Eltern mit ihm nach Palästina aus. Uri wurde später Mitglied der Untergrundbewegung Irgun und nahm 1948 am Unabhängigkeitskrieg teil. Zwischen 1965 und 1981 war er zehn Jahre lang Mitglied der Knesset. 1982 lernte er in Beirut Yassir Arafat kennen, der ihn später als sehr guten
Freund bezeichnete. Avnery kannte alle wichtigen Politiker Palästinas und kämpft seit
vielen Jahren  gemeinsam mit dem 1993 von ihm gegründeten Friedensblock Gusch Schalom in Wort und Schrift für eine Aussöhnung zwischen Juden und Arabern: Seit Jahrzehnten setzen sie sich für ein Ende der Besetzung und für einen Boykott der
Produkte aus den besetzten Gebieten ein. Avnery kritisiert Benjamin Netanjahus Politik und dessen Idee eines Angriffs auf den Iran. Er befürwortet die Zweistaatenlösung und sieht voraus, ein Großisrael könne mit seiner noch dazu abnehmenden jüdischen
Minderheit nur ein jüdischer Apartheidsstaat werden. Als innere Bedrohung Israels sieht er die schnell wachsende Anzahl der Orthodoxen, die weder außerreligiöse Schulbildung erwerben noch einer Erwerbstätigkeit nachgehen noch Militärdienst leisten.