Israel im arabischen Frühling

Betrachtungen zur gegenwärtigen politischen Situation im Orient

von Uri Avnery

UriBuchBAus dem Englischen von Ingrid von Heiseler
Klagenfurt und Wien: kitab-Verlag 2013.
Bei Kitab

Über das Buch: Die Sammlung enthält Uri Avnerys Kolumnen zu aktuellen Belangen Israels, die wöchentlich auf Hebräisch bei “Gush Shalom”  erschienen sind. Die aktuellen Kolumnen sind in  deutscher Übersetzung (aus dem Englischen) u.a. auf den Websites www.lebenshaus-alb. de und www.nrhz.de (Neue Rheinische Zeitung) zu finden. Die Essays informieren über Israel-Internes und haben dabei Welt und Geschichte im Blick. Das Buch ist eine Gabe zu Uri Avnerys 90. Geburtstag am 10.9.2013.

Über den Autor: Uri Avnery wurde 1923 als Helmut Ostermann in Beckum in Westfalen geboren. 1933 wanderten seine Eltern mit ihm nach Palästina aus. Uri wurde später Mitglied der Untergrundbewegung Irgun und nahm 1948 am Unabhängigkeitskrieg teil. Zwischen 1965 und 1981 war er zehn Jahre lang Mitglied der Knesset. 1982 lernte er in Beirut Yassir Arafat kennen, der ihn später als sehr guten Freund bezeichnete. Avnery kannte alle wichtigen Politiker Palästinas und kämpft seit vielen Jahren  gemeinsam mit dem 1993 von ihm gegründeten Friedensblock „Gush Shalom“ in Wort und Schrift für eine Aussöhnung zwischen Juden und Arabern: Seit Jahrzehnten setzen sie sich für ein Ende der Besetzung und für einen Boykott der Produkte aus den besetzten Gebieten ein. Avnery kritisiert Benjamin Netanjahus Politik und dessen Idee eines Angriffs auf den Iran. Er befürwortet die „Zwei-Staaten-Lösung“ und sieht voraus, ein Großisrael könne mit seiner noch dazu abnehmenden jüdischen Minderheit nur ein jüdischer Apartheidsstaat werden. Als innere Bedrohung Israels sieht er die schnell wachsende Anzahl der Orthodoxen, die weder außerreligiöse Schulbildung erwerben noch einer Erwerbstätigkeit nachgehen noch Militärdienst leisten.

 

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